Meine politischen Überzeugungen

Guter Lohn für Alle

Die SPD fordert gemeinsam mit dem DGB die Einführung eines sog. flächendeckenden Mindestlohnes. Und ich setze mich dafür ein! Wieso?

Wir fordern einen Mindestlohn von 8,50€ die Stunde. Selbst das ist nicht viel, aber ein Schritt in die richtige Richtung. Denn es kann nicht sein, das Menschen für unter 8,50€ die Stunde arbeiten müssen - obwohl sie harte Arbeit leisten. Man muss von seinem Lohn auch leben können - und das ist bei einem Lohn von beispielsweise 5,60€ die Stunde nicht möglich. Deshalb muss ein Mindestlohn eingeführt werden, wie es in den meisten europäischen Staaten bereits geschah.

Die Finanztransaktionssteuer

Die zweite Weltwirtschaftskrise ist noch voll im Gange und schon fangen die Banken an, welche fette Staatsspritzen eingefahren haben, wieder gute Gewinne zu erzielen. Das Problem: Es läuft wie zuvor. Wieso sollten die Banken auch etwas an ihrem Vorgehen ändern, wenn sie wissen, dass der Bund ihnen sowieso hilft?

Deshalb muss eine Finanzstransaktionssteuer her, welche internationale Bankgeschäfte besteuert. Durch einen kleinen Steuersatz von knapp 0,05% pro Transaktion können jährlich bis zu 50 Milliarden Euro erwirtschaftet werden, ohne dass die Banken Schaden nehmen.

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Ein gerechteres Bildungssystem

In Brandenburg herrscht ein dreigliedriges Schulsystem. Bereits 2005/2006 hat die Landesregierung unter Matthias Platzeck eine sogenannte Oberschule geschaffen, die Realschule und Gesamtschule ohne gymnasialen Zweig vereint. Im weiteren gibt es die Gesamtschule sowie das Gymnasium.

Dies war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, der aber nicht weit genung ging. Deshalb möchte ich ein Schulsystem wie es die Rot/Rote-Landesregierung in Berlin vorgemacht hat. Bei uns heißt das: Die Zusammenlegung von Gesamtschulen und Oberschulen zu sogenannten Sekundarschulen. An diesen kann jeder Abschluss, von Haupt-, über Real- bis Gymnasialabschluss erreicht werden. Wichtig ist jedoch auch, dass die Möglichkeit einer Betreuung und einem warmen Mittagessen bis 18 Uhr besteht, um mit den Schülern u.A. Hausaufgaben zu erledigen, falls die Eltern/das Elternteil erst spät von der Arbeit nach Hause kommt.

Durch dieses System lernen die Schüler sich gegenseitig zu helfen, sich aus der Perspektivlosigkeit retten zu können (in welche man oft auf Hauptschulen rutscht) und länger gemeinsam zu lernen.

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